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Einbürgerung nach Art. 116 II GG

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Einbürgerung nach Art. 116 GG - Holocaust-Mahnmal in Berlin
Einbürgerung nach Art. 116 GG© dpa

Frühere deutsche Staatsangehörige, denen zwischen dem 30.01.1933 und dem 08.05.1945 die deutsche Staatsangehörigkeit aus politischen, rassischen oder religiösen Gründen entzogen worden ist, haben unter Umständen einen Anspruch auf Einbürgerung.Das gleiche gilt auch für die Nachkommen dieses Personenkreises, wenn sie ohne die damalige Ausbürgerung Deutsche geworden wären.

Die Staatsangehörigkeit ist immer dann aus politischen, rassischen oder religiösen Gründen entzogen worden, wenn sie entweder nach §2 der 11. Verordnung zum Reichsbürgergesetz vom 25.11.1941 automatisch verloren ging (dies traf auf alle deutschen Staatsangehörigen jüdischen Glaubens zu, die zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Verordnung (27.11.1941) oder später ihren gewöhnlichen Aufenthalt im Ausland hatten) oder nach dem Gesetz über den Widerruf von Einbürgerungen und die Aberkennung der deutschen Staatsangehörigkeit vom 14.07.1933 im Einzelfall entzogen wurde.

Falls Sie Nachfahre eines Deutschen sind, der die deutsche Staatsangehörigkeit auf diese Weise verloren hat, finden Sie im Folgenden Informationen darüber, unter welchen Voraussetzungen eine (Wieder-)Einbürgerung für Sie in Frage kommt.

Alle Anträge von im Ausland lebenden Personen werden beim Bundesverwaltungsamt (BVA) in Deutschland abschließend bearbeitet. Die Anträge können auch über die Botschaft Paris oder das Generalkonsulat Marseille gestellt werden. Bitte nehmen Sie bei Interesse Kontakt mit der für Sie zuständigen Auslandsvertretung auf:

Konsularfinder Frankreich

Konsularfinder Übersee

Einbürgerungsanspruch nach Art.116 Abs. 2 GG

Einbürgerungsantrag

Weitere Informationen des Bundesverwaltungsamts

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