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Visa zur Familienzusammenführung

Benötigen Sie ein Visum?

Für Aufenthalte über drei Monate oder Aufenthalte, die zur Aufnahme einer Erwerbstätigkeit führen, sind Ausländer grundsätzlich visumpflichtig. Hiervon ausgenommen sind Unionsbürger, EWR-Staatsangehörige sowie Staatsangehörige der Schweiz.

Staatsangehörige Australiens, Israels, Japans, Kanadas, Neuseelands, der Republik Korea, der Vereinigten Staaten von Amerika und des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Nordirland können darüber hinaus einen erforderlichen Aufenthaltstitel auch nach der Einreise einholen. Für alle anderen Staatsangehörigen mit Wohnsitz in Frankreich gilt: Das Visum für einen längerfristigen Aufenthalt muss grundsätzlich vor der Einreise bei der Botschaft Paris beantragt werden.

Nachweis deutscher Sprachkenntnisse

Zur Erleichterung der Integration sind grundsätzlich zumindest Grundkenntnisse der deutschen Sprache (Niveau A1) nachzuweisen. Auf der Webseite des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge finden Sie hierzu ausführliche Informationen.

Antragsverfahren

Bitte buchen Sie einen Termin über das Terminvergabesystem. Sollten keine freien Termine verfügbar sein, sind die Kapazitäten aktuell erschöpft. Bitte haben Sie Verständnis, dass keine anderen Termine als die angezeigten (auch nicht per E-Mail, Telefax oder Telefon) vereinbart werden können. Die Terminbuchung ist gebührenfrei.

Zur Antragstellung bringen Sie bitte die im jeweiligen Merkblatt genannten Unterlagen im Original mit jeweils zwei Fotokopien mit. Unvollständige Anträge können nicht bearbeitet werden, es muss ein neuer Termin vereinbart werden.

Ihr Antrag wird im Anschluss an die Ausländerbehörde des zukünftigen deutschen Wohnorts übersandt. Die Bearbeitungsdauer variiert und beträgt im Schnitt 2-3 Monate. Bei positiver Entscheidung kann ein Visum zur Einreise nach Deutschland mit einer Gültigkeit von drei Monaten ausgestellt werden. Sie werden gebeten, von Sachstandsanfragen abzusehen: Sobald über den Antrag entschieden wurde, werden Sie unaufgefordert informiert. Nach erfolgter Einreise ist der Aufenthaltstitel bei der Ausländerbehörde zu beantragen.

Welche Unterlagen muss ich vorlegen?

Abhängig von Ihrem Einzelfall bringen Sie bitte folgende Unterlagen mit:

Bringen Sie neben zwei ausgefüllten Antragsformularen und der Visagebühr in bar bitte folgende Unterlagen in einfacher Anzahl mit:

  • Biometrisches Passfoto

Bringen Sie bitte folgende Unterlagen im Original mit zwei Kopien mit:

  • Gültiger Reisepass des Antragstellers
  • Gültiger französischer Aufenthaltstitel
  • Heiratsurkunde Akkordeon Hinweise Personenstandsurkunde
  • Sprachnachweis Niveau A1 des eur. Referenzrahmens (als Sprachnachweis des Niveau A1 gelten Sprachzertifikate anerkannter Sprachinstitute in Deutschland. Mehr Informationen zur Anerkennung und zum Ablauf finden Sie auf der Webseite des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge. (Entfällt bei Nachzug zu EU-Ehepartner)
  • In Deutschland gültiger Krankenversicherungsschutz – spätestens bei Abholung des Visums nachzuweisen

Bringen Sie bitte von folgenden Unterlagen jeweils zwei Kopien mit:

  • Reisepass oder Personalausweis des Ehepartners
  • Ggf. gültiger deutscher Aufenthaltstitel des Ehepartners (entfällt bei Nachzug zu deutschem und EU-Ehepartner)
  • Arbeitsvertrag des Ehepartners in Deutschland in Kopie (entfällt bei Nachzug zu deutschem Ehepartner)
  • Letzte drei Gehaltsabrechnungen des Ehepartners in Deutschland (entfällt bei Nachzug zu deutschem und EU-Ehepartner)
  • Mietvertrag des Ehepartners in Deutschland in Kopie (entfällt bei Nachzug zu deutschem und EU-Ehepartner)
  • Meldebescheinigung des Ehepartners in Deutschland in Kopie

Bitte beachten Sie, dass Ihr Antrag nur bearbeitet werden kann, wenn Ihre Unterlagen vollständig vorliegen. Im Einzelfall kann die Vorlage weiterer Unterlagen erforderlich sein.

Bringen Sie neben zwei ausgefüllten Antragsformularen und der Visagebühr in bar bitte folgende Unterlagen in einfacher Anzahl mit:

  • Biometrisches Passfoto

Bringen Sie bitte folgende Unterlagen im Original mit zwei Kopien mit:

  • Gültiger Reisepass des Antragstellers
  • Gültiger französischer Aufenthaltstitel
  • Heiratsurkunde oder nach deutschem Recht wirksame Vaterschaftsanerkennung oder Sorgerechtserklärung

    Französische Personenstandsurkunden werden als mehrsprachige Urkunden vorgelegt („acte de mariage/naissance plurilingue“, erhältlich beim Rathaus). Fremdsprachige Personenstandsurkunden, die nicht mehrsprachig ausgestellt werden, müssen durch einen vereidigten Übersetzer ins Deutsche übersetzt werden. Ob Sie für Ihre Personenstandsurkunde, sofern sie nicht in Deutschland oder Frankreich ausgestellt wurde, eine Legalisation oder eine Apostille benötigen, erfahren Sie auf den Internetseiten des Auswärtigen Amtes unter www.konsularinfo.diplo.de („Internationale Urkunden > ausländische öffentliche Urkunden in Deutschland“).

  • In Deutschland gültiger Krankenversicherungsschutz – spätestens bei Abholung des Visums nachzuweisen
  • Geburtsurkunde des deutschen Kindes

    Französische Personenstandsurkunden werden als mehrsprachige Urkunden vorgelegt („acte de mariage/naissance plurilingue“, erhältlich beim Rathaus). Fremdsprachige Personenstandsurkunden, die nicht mehrsprachig ausgestellt werden, müssen durch einen vereidigten Übersetzer ins Deutsche übersetzt werden. Ob Sie für Ihre Personenstandsurkunde, sofern sie nicht in Deutschland oder Frankreich ausgestellt wurde, eine Legalisation oder eine Apostille benötigen, erfahren Sie auf den Internetseiten des Auswärtigen Amtes unter www.konsularinfo.diplo.de („Internationale Urkunden > ausländische öffentliche Urkunden in Deutschland“).

Bringen Sie von folgenden Unterlagen bitte zwei Kopien mit:

  • Reisepass oder Personalausweis des deutschen Kindes
  • Meldebescheinigung des Kindes in Deutschland

Bitte beachten Sie, dass Ihr Antrag nur bearbeitet werden kann, wenn Ihre Unterlagen vollständig vorliegen. Im Einzelfall kann die Vorlage weiterer Unterlagen erforderlich sein.

Zusätzlich zu den sonstigen genannten Unterlagen benötigen Sie ein Antragsformular in der Sprachfassung deutsch/englisch oder deutsch/französisch:

Gebühr:

Die Bearbeitungsgebühr für ein nationales Visum beträgt in der Regel 75,- Euro, für minderjährige Antragsteller/innen 37,50 Euro. Die Beantragung eines Visums zur Familienzusammenführung zu einem deutschen Staatsangehörigen oder zu einem Unionsbürger erfolgt gebührenfrei.

Die Bearbeitungsgebühr kann nicht erstattet werden. Die Botschaft weist ausdrücklich darauf hin, dass sämtliche Amtshandlungen der Visastelle, außer der Bearbeitungsgebühr, kostenfrei sind. Auslagen (z.B. für den Postversand) sind zu erstatten.

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