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2016 - Änderung des deutsch- französischen Doppelbesteuerungsabkommens

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Die Änderungen betreffen u.a. das Besteuerungsrecht für Rentenzahlungen aus der gesetzlichen Sozialversicherung, die Besteuerung von Veräußerungsgewinnen, die Aufnahme einer Regelung zur Besteuerung von Investmentvermögen, u.a.

Doppelbesteuerungsabkommen
Die Textausgabe zum Doppelbesteuerungsabkommen (DGA) steht am Montag (17.10.2011) in D�sseldorf auf einem Tisch am Rande des Steuerberatertages. Foto: Oliver Berg© picture alliance / dpa

Mit Austausch der Ratifikationsurkunden ist das am 31. März 2015 in Berlin unterzeichnete Zusatzabkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Regierung der Französischen Republik am 24. Dezember 2015 in Kraft getreten.

Durch das Zusatzabkommen wird das geltende Abkommen vom 21. Juli 1959 zur Vermeidung von Doppelbesteuerungen und über gegenseitige Amts-und Rechtshilfe auf dem Gebiete der Steuern vom Einkommen und vom Vermögen sowie der Gewerbesteuern und der Grundsteuern in zahlreichen Bereichen aktualisiert und an die gegenwärtigen wirtschaftlichen Beziehungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Französischen Republik angepasst.

Die Änderungen betreffen u.a. das Besteuerungsrecht für Rentenzahlungen aus der gesetzlichen Sozialversicherung. Zukünftig können Zahlungen aus der gesetzlichen Sozialversicherung nur noch im Ansässigkeitsstaat des Bezügeempfängers besteuert werden.

Weitere Änderungen betreffen die Besteuerung von Veräußerungsgewinnen, die Aufnahme einer Regelung zur Besteuerung von Investmentvermögen, die Aufnahme eines Artikels zur Besteuerung von Künstlern, Sportlern und Models sowie die steuerliche Anerkennung von Beiträgen zu Altersvorsorgeeinrichtungen im anderen Vertragsstaat.

Auskunft erteilt das Bundeszentralamt für Steuern www.bzst.de

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