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Am 5. März 2020 nahm der Stellvertretende Generalkonsul für die Région Grand Est, Jens Lorentz an den Gedenkfeierlichkeiten zum Jahrestag der Razzien der Gestapo, teil und hielt eine Rede. Bei diesen Razzien im März 1944 waren ca. 300 junge Menschen verhaftet und in Konzentrationslager deportiert worden, wo viele von ihnen starben.

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Rede des stellvertretenden Generalkonsul für die Region Grand Est,  Jens Lorentz im Salle Raugraff
Rede des stellvertretenden Generalkonsul für die Region Grand Est,  Jens Lorentz im Salle Raugraff© Partice Lafaurie, Nancy

Am 5. März 2020 fand das Gedenken an die Massenverhaftungen der Gestapo in Nancy und Umgebung vom März 1943 unter starker Beteiligung von Schülern, Studenten und der Zivilgesellschaft statt. Die Feierlichkeiten waren sehr bewegend. Nach der Eröffnung im großen Saal des Rathauses gingen ca. 300 Schüler in Gruppen den „Parcours mémoriel“ aus 8 Stationen ab, wobei sie an jeder Station Zeitzeugenberichte vorlasen. Nach der Kranzniederlegung fand die Abschußveranstaltung im „Salle Raugraff“ statt, darunter den Schülern und  Studenten sowie Überlebenden, Bürgern und Würdenträgern der Region. An der Veranstaltung nahmen u.a. der Präfekt Freysselinard, der Präsident des Conseil Départemental, Klein, die Vizepräsidentin der Région Grand Est, Debord , die Vorstände der Stiftung für das Gedenken an die Deportationen, Becher, des Vereins „Amicale de Mauthausen“, Lefaurie, der Vorsitzende der jüdischen Gemeinde, Lefèbvre teil.

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Livre Mémoire des Rafles


Eröffnung im historischen Saal der Mairie
Eröffnung im historischen Saal der Mairie© Partice Lafaurie, Nancy



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