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Informationen in deutscher Sprache über die geltenden Regelungen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus finden Sie hier:

08.09.2021 - Artikel

Deutsche Auslandsvertretungen in Frankreich

An den deutschen Auslandsvertretungen in Frankreich ist weiterhin in begrenztem Umfang Publikumsverkehr möglich. Die Öffnungszeiten für einzelne konsularische Anliegen können jedoch deutlich von den Öffnungszeiten vor Beginn der Pandemie abweichen  - bitte informieren Sie sich daher jeweils aktuell auf den individuellen Webseiten der Auslandsvertretung, die Sie besuchen möchten.

Beschränkungen des öffentlichen Lebens in Frankreich

Die von den französischen Behörden getroffenen Maßnahmen gelten auch für Deutsche, die sich in Frankreich aufhalten. Die deutschen Auslandsvertretungen in Frankreich können keine Bescheinigungen ausstellen, die von französischen Behörden anzuerkennende Ausnahmen bewirken könnten.

Für Personen ab 11 Jahren besteht eine bußgeldbewehrte Verpflichtung zum Tragen einer Gesichtsmaske in allen öffentlich zugänglichen, geschlossenen Räumen (u.a. Geschäfte, Banken, Bahnhöfe, Flughäfen). Seit dem 17.06.2021 entfällt die grundsätzliche Pflicht zum Tragen eines anerkannten Mund-Nasen-Schutzes  im Freien, wenn nicht besondere Umstände wie Warteschlangen oder andere Menschenansammlungen, wie z.B. auf Märkten im Freien, diese Vorsichtsmaßnahme weiterhin erfordern. Achten Sie auf lokale Warnungen und Hinweise in den französischen Medien und halten Sie sich an Weisungen der französischen Behörden. Bitte informieren Sie sich auf der Internetseite der Regierung. Dort finden Sie auch Hinweise zur französischen Corona-App („TousAntiCovid“ ).

Der öffentliche Personennahverkehr funktioniert, Reisemöglichkeiten im Fernverkehr sind eingeschränkt. Bitte informieren Sie sich bei Ihrem Reiseanbieter über die bestehenden Verbindungen. In Fernzügen müssen Sitzplätze zur Einhaltung der Abstandsgebote reserviert werden, sowie der „pass sanitaire“ vorgehalten werden. Dies ist ein Nachweis, über die vollständige Impfung gegen, Genesung von oder aktuelle negative Testung auf eine COVID-19-Infektion. Er kann nach EU-Vorgaben digital z.B. über einen Eintrag in der französischen App „TousAntiCovid“ oder auch einer deutschen App („CovPass“ oder „Corona-Warn-App“) oder in Papierform erfolgen. Wichtig ist in jedem Fall ein einlesbarer QR-Code.

Für Reisende ab 11 Jahren besteht im öffentlichen Personennah- und Fernverkehr (einschließlich Taxis) eine bußgeldbewehrte Maskenpflicht. Beachten Sie in den Bahnhöfen und Zügen die Anweisungen zur Einhaltung von Abständen und anderen Hygienevorschriften.

Im Falle einer Erkrankung in Frankreich: Die französische Regierung rät Personen mit COVID-19-Symptomen (Husten, Fieber), zu Hause zu bleiben und Kontakte zu anderen Personen zu vermeiden. Rufen Sie einen Arzt an, bevor Sie sich in eine Praxis begeben. Dieser kann Sie telefonisch beraten. Wenn Sie unter schwerwiegenderen Symptomen wie z.B. Atembeschwerden leiden, rufen Sie den Rettungsdienst (SAMU) unter der Telefonnummer 15 an. Die französischen Regeln für COVID-19-Impfungen gelten auch für Deutsche mit Wohnsitz in Frankreich, ggf. auch ohne „carte vitale“.

Aktuell gilt unter anderem in Restaurants, Cafés, Einkaufszentren, Einrichtungen der Alten- oder Krankenpflege sowie in Flugzeugen, Zügen und Bussen (für beides ausgenommen Nahverkehr) außerdem die Pflicht, einen „pass sanitaire“ mit sich zu führen.

Grenzüberschreitender Verkehr, Ein- und Ausreisen

1. Allgemeines

Die Einreise nach Frankreich aus den Mitgliedstaaten der EU und anderen der EU-gleichgestellten Staaten (Andorra, Island, Liechtenstein, Monaco, Norwegen, San Marino, Schweiz, Vatikanstaat) ist weiterhin möglich. Andere internationale Reisemöglichkeiten sind auf wenige Ausnahmen beschränkt.

Bitte beachten Sie auch die allgemeinen sowie länderspezifischen Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts für Frankreich und allgemeine Hinweise zur Pandemielage in Deutschland der Bundesregierung.

a.)  Einreiseregeln für Geimpfte

Für Geimpfte gelten für die Einreise nach Frankreich grundsätzlich keine COVID-19 bezogenen Einschränkungen. Die für geimpfte Erwachsene geltenden Maßnahmen gelten unter den gleichen Bedingungen auch für sie begleitende Minderjährige. Für nicht geimpfte Minderjährige ab 12 Jahren besteht aber eine generelle Testpflicht.

Vorzulegen sind der Impfnachweis, sowie eine eidesstattliche Erklärung, die hier heruntergeladen werden kann.

b.) Einreiseregeln für Nicht-Geimpfte

Reisende ab 12 Jahre aus der EU (und EU-gleichgestellten Staaten Andorra, Island, Liechtenstein, Monaco, Norwegen, San Marino, Schweiz, Vatikanstaat sowie weitere von der französischen Regierung als „grün“ eingestufte Länder) müssen bei Einreise nach Frankreich einen höchstens 72 h vor Abreise (für Griechenland, die Niederlande, Portugal, Spanien, Malta und Zypern gilt aktuell eine Frist von maximal 24 h) vorgenommenen negativen COVID-19-Test (PCR oder Antigen mit Nachweis des Proteins N) vorweisen. Außerdem ist eine Erklärung zur Symptomfreiheit erforderlich. Bei Einreise aus den vorgenannten Staaten auf dem Landweg gelten Ausnahmen von dieser Test- und Nachweispflicht für Reisen von weniger als 24 Stunden Dauer und in einem Umkreis von weniger als 30 km vom eigenen Wohnort, für beruflich veranlasste Reisen, deren Dringlichkeit oder Häufigkeit solche Tests nicht zulassen und für berufliche Reisen von im gewerblichen Straßenverkehr Tätigen. Das Vorliegen eines Ausnahmetatbestandes ist mit geeigneten Dokumenten nachzuweisen. Die Durchreise auf dem Landweg ist mit den genannten Nachweisen möglich.

Für die Reise aus oder in Richtung der französischen Überseegebiete gelten darüberhinausgehende unterschiedliche Erfordernisse (zwingendes Motiv, vollständiger Impfstatus, in manchen Fällen negativer PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden ist, ansonsten Quarantäne. Bitte informieren Sie sich gezielt über die Einreisebedingungen für Ihre Destination.

Für die Einreise nach Korsika ist, bußgeldbewehrt, ein negativer COVID-19-Test (PCR oder Antigen mit Nachweis des Proteins N) oder der Nachweis einer überstandenen COVID-19 Erkrankung (Genesenenbescheinigung) sowie eine schriftliche Erklärung erforderlich. Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite der Präfektur von Korsika.

Die Einreise aus Ländern, die im Hinblick auf die dort stärkere, aber noch kontrollierte COVID-19-Verbreitung von der französischen Regierung „orange“ eingestuft sind (alle Länder, die nicht „grün“ oder „rot“ – s. unten – eingestuft sind), bedarf eines negativen PCR-Tests, der nicht früher als 72 h, oder eines negativen Antigentests mit Nachweis des Proteins N, der nicht früher als 48 h vor Abreise vorgenommen wurde. Wenn Sie kürzlich an COVID-19 erkrankt waren, können Sie anstelle des Testes ein Genesenenzertifikat vorlegen, das mindestens 11 Tage und höchstens 6 Monate zurückliegt. Außerdem müssen ein zwingender persönlicher oder familiärer, ein dringender gesundheitlicher oder ein  unaufschiebbarer beruflicher Grund erklärt und durch geeignete Dokumente, bei einem Transportunternehmen ggf. vor Abreise, nachgewiesen werden, verbunden mit einer Selbstverpflichtung zu einer 7-tägigen Quarantäne und zur Duldung weiterer Tests nach Einreise bzw. Quarantäneende. Ausnahmen gelten für den gewerblichen Güterverkehr von und nach Großbritannien.

Die Einreise aus und die Ausreise in Richtung von Ländern, die im Hinblick auf die dort besonders hohe COVID-19-Verbreitung oder die Verbreitung besorgniserregender Virusvarianten von der französischen Regierung „rot“ eingestuft sind, bedarf  eines nachgewiesenen dringenden Reisegrundes. Außerdem müssen Sie bei Einreise einen höchstens 48 h vor Abreise vorgenommenen PCR-Test oder Antigentest mit Nachweis des Proteins N, alternativ ein Genesenenzertifikat und eine Erklärung zur Symptomfreiheit vorweisen. Reisende aus diesen Ländern unterliegen ferner einer bußgeldbewehrten 10-tägigen Quarantänepflicht bei Ankunft in Frankreich an einem vorher anzugebenden Ort sowie der Verpflichtung, sich einem Antigentest bei Ankunft in Frankreich zu unterziehen.

3. Nachweis des Impf-, Test- oder Genesenenstatus

Für die Einreise nach Frankreich oder die Teilnahme an bestimmten Großveranstaltungen erforderliche Testnachweise können auch durch den Nachweis der vollständigen Impfung gegen COVID-19 oder der Genesung von einer COVID-19-Infektion ersetzt werden. Dem Nachweis von Test-, Impf- oder Genesenenstatus dient der „pass sanitairez.B. über die französische Corona-App „TousAntiCovid“. In Frankreich vorgenommene vollständige Impfungen oder registrierte Tests sind, entweder über ein maschinenlesbares Zertifikat (QR-Code) der jeweiligen Impf- oder Teststelle, oder über die Internetseite der französischen Krankenversicherer www.ameli.fr abgerufen, in der Corona-App („TousAntiCovid“) eintragbar. Elektronisch zertifizierte Nachweise aus anderen Mitgliedstaaten der EU („COVID-Zertifikat der EU“) sind seit dem 1. Juli 2021 kompatibel.

Seit dem 21. Juli ist der „pass sanitaire“ für Besuche von Kultur- und Freizeiteinrichtungen (Theater, Kino, Museen, Freizeitparks, Festivals, Konzertsäle, …), die mehr als 50 Personen empfangen, verpflichtend. Besucher ab 18 Jahre müssen den Nachweis einer Nichtinfektion vorlegen. Dieser kann alternativ beinhalten:

  • vollständige Impfung
  • negativer PCR- oder Antigentest (nicht älter als 48 h)
  • einen Genesenennachweis (bspw. ein positiver PCR-Test, der älter als 11 Tage und jünger als 6 Monate ist)

Diese Nachweise können elektronisch oder in Papierform (in englischer oder französischer Sprache) vorgelegt werden und müssen als QR-Codes verschlüsselt sein. Bitte beachten Sie die Karenzzeit nach der letzten Injektion. Ab dem 9. August ist der „pass sanitaire“ zusätzlich verpflichtend für Besuche von Restaurants, Bars und Cafés (auch im Außenbereich), aber auch in Einkaufszentren, Krankenhäusern und Altenheimen. Ferner ist er verpflichtend an Bord von Zügen (Hochgeschwindigkeitszüge, InterCity), Flugzeugen und überregionalen Reisebussen, die Langstrecken fahren.

Für Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren gilt die Vorlagepflicht des „pass sanitaire“ voraussichtlich erst ab Ende September 2021.

Ab Herbst werden Tests, die zum Besuch von Kultur- und Freizeitstätten durchgeführt werden, kostenpflichtig. Lediglich vom Arzt verschriebene Tests werden von der französischen Krankenkasse übernommen. Für sich in Frankreich aufhaltende Touristen sowie außerhalb Frankreichs lebende Franzosen sind diese Tests bereits seit dem 7. Juli kostenpflichtig (ca. 30,-- EUR pro Antigentest und 49,-- EUR pro PCR-Test).

Informationen zum französischen digitalen Impfnachweis finden Sie auf der Internetseite der französischen Krankenversicherungen. Informationen zum deutschen digitalen Impfnachweis finden Sie auf der Internetseite des Bundesgesundheitsministeriums. Informationen zum EU-weit ab dem 1. Juli 2021 verfügbaren digitalen COVID-Zertifikat nach Vorgaben der EU finden Sie auf der Internetseite der Europäischen Kommission. Es wird dringend empfohlen, in Deutschland vorgenommene vollständige, z.B. im gelben WHO-Impfausweis verzeichnete COVID-19-Impfungen in eine digital lesbare, zertifizierte Form umwandeln zu lassen, da Frankreich Impfnachweise mit Zertifizierungscode verlangt. Die Botschaft kann hierbei leider nicht behilflich sein.

4. Einreise in die Bundesrepublik Deutschland

Bei der Einreise nach Deutschland besteht grundsätzlich eine allgemeine Verpflichtung zum Mitführen eines COVID-Nachweises (Test oder Impfnachweis oder Genesenennachweis, siehe oben).

Bitte beachten Sie unbedingt die nachfolgenden für Hochrisikogebiete geltenden Sonderregelungen. Aktuell sind die folgenden französischen Regionen bzw. Überseegebiete als Hochrisikogebiete eingestuft: Provence-Alpes-Côte d'Azur sowie die französischen Überseegebiete Guadeloupe, Martinique, St. Martin, Saint-Barthélemy, Französisch-Guayana und Französisch-Polynesien.

Welche sonstigen Länder aktuell als Virusvariantengebiet bzw. als Hochrisikogebiet eingestuft sind, finden sie auf der Webseite des Robert-Koch-Instituts unter:

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html

Nachfolgend finden Sie ergänzende Regelungen für Reisende aus Hochrisikogebieten und Virusvariantengebieten.

a) Einreiseanmeldung

Nach den am 8. November 2020 in Kraft getretenen Anordnungen des Bundesministeriums für Gesundheit müssen sich Reisende, unabhängig von dem genutzten Verkehrsmittel (privater PKW, Flugzeug, Zug etc.), vor ihrer Einreise nach Deutschland hier elektronisch registrieren, wenn sie sich in den letzten zehn Tagen in einem Hochrisikogebiet oder Virusvariantengebiet aufgehalten haben. Bitte halten Sie die dann generierte elektronische Anmeldebestätigung für den Fall einer Kontrolle (z.B. durch die Fluggesellschaft) bereit. Mit der Einreiseanmeldung erhalten die für den Zielort der Reisenden zuständigen Gesundheitsämter die notwendigen Informationen, um gegebenenfalls Infektionsketten nachverfolgen zu können. Den Gesundheitsämtern obliegt auch die Kontrolle, ob die bestehende Quarantänepflicht (mehr dazu unter Punkt c)) eingehalten wird. Sollte es in Ausnahmefällen nicht möglich sein, eine digitale Einreiseanmeldung vorzunehmen, müssen Sie stattdessen diese Ersatzmitteilung in Papierform ausfüllen. Bei Verstößen können Bußgelder verhängt werden.

Ausnahmen (nur bei Symptomfreiheit) von der Anmeldepflicht bestehen unter anderem für Grenzgänger und Grenzpendler, Durchreisende ohne Aufenthalt in einem Hochrisikogebiet  oder in Deutschland, für im Transportgewerbe Tätige oder für Aufenthalte unter 24 Stunden im Grenzverkehr. Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des Bundesgesundheitsministeriums, genaue Begriffsbestimmungen in § 2 der Coronavirus-Einreiseverordnung vom 30.07.2021.

b) Test- und Nachweispflicht bei Einreise:

Neben der Anmeldepflicht bei Einreise nach Deutschland gilt eine Test- (PCR oder Antigen) oder Nachweispflicht (genesen oder geimpft), die danach unterschiedlich ausgestaltet ist, ob die Einreise aus einem Hochrisikogebiet oder einem Virusvariantengebiet erfolgt.

Die Nachweise können in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache vorgelegt werden. Informationen zum deutschen digitalen Impfnachweis finden Sie auf der Internetseite des Bundesgesundheitsministeriums. Informationen zum EU-weit ab dem 1. Juli 2021 verfügbaren digitalen COVID-Zertifikat nach Vorgaben der EU finden Sie auf der Internetseite der Europäischen Kommission.

(1)  Als Testnachweis gilt ein negativer PCR-Test, der maximal 72 h vor Einreise vorgenommen wurde, oder ein negativer Test mit In-vitro-Diagnostika für den direkten Erregernachweis (sog. Antigen- oder Schnelltest), der von einer dazu befugten Stelle maximal 48 h vor Einreise vorgenommen oder überwacht wurde. Bei Einreise aus einem Virusvariantengebiet gelten andere Fristen von 72 h für einen PCR-Test und 24 h bei einem Antigen-oder Schnelltest)

(2) Als Genesenennachweis gilt ein positives Testergebnis auf den Coronavirus SARS-COV-2, wenn die zugrundeliegende Testung durch eine Labordiagnostik mittels Nuklein-säurenachweis (in der Regel PCR) erfolgt ist und mindestens 28 Tage und maximal 6 Monate zurückliegt.

(3) Als Impfnachweis gilt ein Nachweis über das Vorliegen einer vollständigen Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-COV-2, wenn die Schutzimpfung mit einem oder mehreren der vom Paul-Ehrlich-Institut (PEI) benannten Impfstoffe (z.B. BioNTech, Janssen, Moderna, AstraZeneca) entsprechend der dort genannten Anzahl an Impfstoffdosen erfolgt ist und die letzte erforderliche Impfdosis vor mindestens 14 Tagen verabreicht wurde.

Ausnahmen von der Nachweispflicht bei Einreisen auf dem Landweg sind unter anderem möglich für Grenzgänger und Grenzpendler mit der Maßgabe, dass ein Testnachweis mindestens zweimal pro Woche zu erneuern ist. Ausnahmen sind ferner möglich für Transportpersonal im Waren und Güterverkehr, sofern es sich nicht zu einem beliebigen Zeitpunkt in den letzten zehn Tagen vor der Einreise in einem zum Zeitpunkt der Einreise als Virusvariantengebiet eingestuften Gebiet aufgehalten hat. Ausnahmen gelten auch für Personen des Grenzverkehrs, die sich weniger als 24 Stunden im Risikogebiet aufgehalten haben oder die für weniger als 24 Stunden nach Deutschland einreisen, sofern sie in den letzten 10 Tagen nicht in einem Hochrisikogebiet oder Virusvariantengebiet waren.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des Bundesgesundheitsministeriums, Einzelheiten regelt die Coronavirus-Einreiseverordnung vom 30.07.2021. Diese Webseite der Bundesregierung verweist auf die in den einzelnen Bundesländern ergänzend geltenden Regelungen.

c) Quarantänepflicht:

Die Quarantänepflicht wird seit dem 13.05.2021 durch die Coronavirus-Einreiseverordnung der Bundesregierung vom 12.05.2021, zuletzt geändert durch die Einreiseverordnung der Bundesregierung vom 30.07.2021 und nicht mehr durch Rechtsverordnungen der Bundesländer geregelt. Grundsätzlich müssen sich Einreisende aus Hochrisikogebieten oder Virusvariantengebieten unverzüglich nach Einreise an ihrem Zielort entweder daheim oder in einer anderen geeigneten Unterkunft in Quarantäne begeben.

Bei Einreise aus einem Hochrisikogebiet beträgt die Dauer der Quarantäne 10 Tage, bei Einreise aus einem Virusvariantengebiet 14 Tage. Für Genesene oder Geimpfte endet die Quarantänepflicht nach Einreise aus einem Hochrisikogebiet mit Vorlage des Genesenen- oder Impfnachweises bei der zuständigen Gesundheitsbehörde, der bereits bei der Einreiseanmeldung elektronisch beigefügt werden kann. Für Kinder unter 12 Jahren endet die Quarantänepflicht automatisch nach 5 Tagen. Für Nicht-Geimpfte bzw. Nicht-Genesene kann ein erneuter Test zur vorzeitigen Beendigung der Quarantänepflicht nach Aufenthalt in einem Hochrisikogebiet frühestens 5 Tage nach Einreise ins Bundesgebiet vorgenommen und der entsprechende negative Testnachweis an die zuständigen Behörden via www.einreiseanmeldung.de übermittelt werden.

Nach Aufenthalt in einem Virusvariantengebiet ist eine Verkürzung der Quarantänedauer nicht möglich.

Ausnahmen (nur bei Symptomfreiheit) von der Quarantänepflicht bestehen unter anderem für Grenzgänger und Grenzpendler, Durchreisende ohne Aufenthalt in einem Hochrisikogebiet oder Virusvariantengebiet oder in Deutschland für im Transportgewerbe Tätige, die bei Einhaltung angemessener Schutz- und Hygienekonzepte in die Bundesrepublik Deutschland einreisen. Ferner für Personen, die sich im Rahmen des Grenzverkehrs weniger als 24 Stunden in einem Hochrisikogebiet oder Virusvariantengebiet aufgehalten haben oder für bis zu 24 Stunden in die Bundesrepublik Deutschland einreisen, für den Besuch engster Verwandter, zur Ausübung eines Sorgerechts oder für hochrangige Angehörige des diplomatischen oder konsularischen Dienstes.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des Bundesgesundheitsministeriums, Einzelheiten regelt die Coronavirus-Einreiseverordnung vom 30.07.2021. Diese Webseite der Bundesregierung verweist auf die in den einzelnen Bundesländern ergänzend geltenden Regelungen.

Fragen zur Quarantänepflicht können Sie an das Gesundheitsamt an Ihrem Reiseziel richten.

Bitte beachten Sie auch die Hinweise der verschiedenen Beförderungsunternehmen zu aktuellen Coronaschutzmaßnahmen auf den jeweiligen Webseiten. 

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