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Informationen in deutscher Sprache über die geltenden Regelungen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus finden Sie hier:

16.09.2020 - Artikel

Nach der Aufhebung der innerfranzösischen Ausgangsbeschränkungen ab dem 2.6.2020 ist auch an den deutschen Auslandsvertretungen in Frankreich in begrenztem Umfang wieder Publikumsverkehr möglich. Die Öffnungszeiten für einzelne konsularische Anliegen können jedoch deutlich von den Öffnungszeiten vor Beginn der Ausgangssperren abweichen  - bitte informieren Sie sich daher jeweils aktuell auf den individuellen Webseiten der Auslandsvertretung, die Sie besuchen möchten.

Beschränkungen des öffentlichen Lebens

Auch nach der Verfügung weitgehender Lockerungen ab dem 2.6. gelten bestimmte Einschränkungen weiter. Angesichts seit Anfang August 2020 wieder steigender Infektionszahlen haben die französischen Behörden zahlreiche Departements zu Gebieten mit erhöhter Virenverbreitung erklärt, in denen ggf. weitergehende Einschränkungen erlassen werden können: dies sind derzeit die Départements – Ain 01; Alpes-Maritimes 06, Aude 11; Bouches-du-Rhône 13, Corse-du-Sud 2A, Haute-Corse 2B, Côte-d‘Or 21, Essonne 91, Gard 30, Haute-Garonne 31, Hauts-de-Seine 92, Gironde 33, Hérault 34, Ille-et-Vilaine 35; Isère 38; Loire 42; Loire-Atlantique 44 ; Loiret 45, Maine-et-Loire 49; Nord 59, Paris 75, Pas-de-Calais 62; Puy-de-Dôme 63; Pyrénées-Atlantiques 64; Pyrénées-Orientales 66; Bas-Rhin 67, Rhône 69, Sarthe 72, Seine-Maritime 76, Seine-et-Marne 77, Seine-Saint-Denis 93, Tarn-et-Garonne 82; Val-de-Marne 94, Val-d'Oise 95, Var 83, Vaucluse 84, Yvelines 78 im europäischen Teil, Guadeloupe 971, Saint Barthélemy, Saint-Martin, Martinique 972 und La Réunion 974 in Übersee. Insbesondere im Großraum Paris (Île-de-France), Bordeaux (Gironde), Marseille (Bouches-du-Rhône) und auf Guadeloupe wird zur Vorsicht und Einhaltung der Abstands- und Hygienegebote aufgerufen und sind weitergehende Einschränkungen angeordnet worden. Für Personen ab 11 Jahre besteht seit dem 20.07.2020 eine bußgeldbewehrte Verpflichtung zum Tragen einer Gesichtsmaske in allen öffentlich zugänglichen, geschlossenen Räumen (u.a. Geschäfte, Banken, Museen, Bahnhöfe, Flughäfen). Die wieder steigenden Fallzahlen haben mehr und mehr örtliche Behörden veranlasst, die Verpflichtung zum Tragen einer Gesichtsmaske auch auf Straßen, Plätze und anderen öffentliche Orte mit dichterem Publikumsverkehr auszudehnen. Dies gilt insbesondere für viele Bereiche der Innenstadt von Paris und anderer großer Städte. Öffentliche Versammlungen von mehr als 10 Personen sind weiterhin unzulässig. Die von den französischen Behörden getroffenen Maßnahmen gelten auch für deutsche Reisende in Frankreich. Achten Sie auf lokale Warnungen und Hinweise in den französischen Medien und halten Sie sich an Weisungen der französischen Behörden. Bitte informieren Sie sich auf der Internetseite der Regierung. Weitere Informationen des französischen Außenministeriums in deutscher Sprache finden Sie hier.  

Der öffentliche Personennah- und Fernverkehr ist wieder ausgeweitet, informieren Sie sich bei Ihrem Reiseanbieter über die bestehenden Verbindungen. In Fernzügen müssen Sitzplätze zur Einhaltung der Abstandsgebote reserviert werden, für Reisende über 11 Jahren besteht im Öffentlichen Personennah- und Fernverkehr (einschließlich Taxis) eine bußgeldbewehrte Maskenpflicht. Beachten Sie in den Bahnhöfen und Zügen die Anweisungen zur Einhaltung von Abständen und anderen Hygienevorschriften.

Im Falle einer Erkrankung in Frankreich: Die französische Regierung rät Personen mit COVID-19 Symptomen (Husten, Fieber): Bleiben Sie zu Hause und vermeiden Sie Kontakte zu anderen Personen. Rufen Sie einen Arzt an, bevor Sie sich in eine Praxis begeben. Dieser kann Sie telefonisch beraten. Wenn Sie unter schwerwiegenderen Symptomen wie Atembeschwerden leiden, rufen Sie den Rettungsdienst (SAMU) unter Telefon 15 an.

Grenzüberschreitender Verkehr, Ein- und Ausreisen

Mit Ablauf des 15.06.2020 entfällt generell bei Reisen aus anderen Staaten der EU nach Deutschland das pandemiebedingte Erfordernis eines triftigen Einreisegrundes. Dies gilt auch für Einreisen aus den Schengen-assoziierten Staaten Norwegen, Liechtenstein und Island sowie dem Vereinigten Königreich.

Bitte beachten Sie auch die allgemeinen sowie länderspezifischen Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts für Frankreich.

Die von den hierfür zuständigen deutschen Bundesländern bestimmten Voraussetzungen für eine Quarantänepflicht in Deutschland auch für Einreisen aus EU-Mitgliedstaaten, dem Schengenraum und Großbritannien sind für Frankreich gemäß der vom Robert-Koch-Institut am 16.9.2020 bekanntgegebenen Einstufung der Regionen Auvergne-Rhône-Alpes (Départements Ain 01, Allier 03, Ardèche 07, Cantal 15, Drôme 26, Isère 38, Loire 42, Haute-Loire 43, Puy-de-Dôme 63, Rhône 69, Savoie 73, Haute-Savoie 74), Korsika (Départements Corse-du-Sud 2A, Haute-Corse 2B), Hauts-de-France (Départements Aisne 02, Nord 59, Oise 60, Pas-de-Calais 62, Somme 80), Île-de-France (Départements Paris 75, Seine-et-Marne 77, Yvelines 78, Essonne 91, Hauts-de-Seine 92, Seine-Saint-Denis 93, Val-de-Marne 94, Val d‘ Oise 95), Nouvelle-Aquitaine (Départements Charente 16, Charente-Maritime 17, Corrèze 19, Creuse 23, Dordogne 24, Gironde 33, Landes 40, Lot-et-Garonne 47, Pyrénées-Atlantiques 64, Deux-Sèvres 79, Vienne 86, Haute-Vienne 87), Occitanie (Départements Ariège 09, Aude 11, Aveyron 12, Gard 30, Haute-Garonne 31, Gers 32, Hérault 34, Lot 46, Lozère 48, Hautes-Pyrénées 65, Pyrénées-Orientales 66, Tarn 81, Tarn-et-Garonne 82), Provence-Alpes-Côte-d’Azur (Départements Alpes-de-Haute-Provence 04, Hautes-Alpes 05, Alpes-Maritimes 06, Bouches-du-Rhône 13, Var 83, Vaucluse 84) sowie in Übersee Guadeloupe 971, St. Martin 978 und La Réunion 974 als Risikogebiete derzeit gegeben. Reisende, die sich im Zeitraum von 14 Tagen vor Einreise nach Deutschland in einem dieser Gebiete aufgehalten haben, müssen nach den im jeweiligen Ziel-Bundesland geltenden Einreise- und Quarantänevorschriften sich dort in Quarantäne begeben oder einen aktuellen negativen CoViD-19 RC-PCR-Test vorweisen. Mit dem Flugzeug, Zug oder Fernbus aus ausgewiesenen Risikozonen nach Deutschland Einreisende müssen zudem eine Aussteigekarte zur Meldung beim Gesundheitsamt ihres deutschen Zielortes ausfüllen und abgeben. Diese Formulare werden entweder vom jeweiligen Verkehrsunternehmen zur Verfügung gestellt oder können hier in verschiedenen Sprachen abgerufen werden. Bei Verstößen können Bußgelder verhängt werden. Über Frankreich im Transit aus Drittstaaten nach Deutschland Reisende informieren sich bitte bei den jeweiligen Landesgesundheitsbehörden ihres Ziel-Bundeslandes oder beim örtlich zuständigen Gesundheitsamt. Eine Liste mit Links zu den entsprechenden Landesgesundheitsbehörden und zu den geltenden Landes-Quarantäneverordnungen finden Sie unter diesem Artikel.

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