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Informationen in deutscher Sprache über die geltenden Regelungen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus finden Sie hier:

09.11.2020 - Artikel

An den deutschen Auslandsvertretungen in Frankreich ist in begrenztem Umfang Publikumsverkehr möglich. Die Öffnungszeiten für einzelne konsularische Anliegen können jedoch deutlich von den Öffnungszeiten vor Beginn der Pandemie abweichen  - bitte informieren Sie sich daher jeweils aktuell auf den individuellen Webseiten der Auslandsvertretung, die Sie besuchen möchten.

Beschränkungen des öffentlichen Lebens in Frankreich

Seit dem 30.10.2020 gelten in Frankreich landesweit erneut weitreichende Ausgangsbeschränkungen. Das Verlassen der eigenen Wohnung ist nur zu wenigen, bestimmten Zwecken erlaubt. Das Mitführen einer selbst auszufüllenden Ausgangsbescheinigung ist verpflichtend. Die Bescheinigung kann hier als Leerformular zum Ausdruck abgerufen oder hier online oder in der französischen Corona-App „TousAntiCovid“ ausgefüllt werden.

Die von den französischen Behörden getroffenen Maßnahmen gelten auch für Deutsche, die sich in Frankreich aufhalten. Die deutschen Auslandsvertretungen in Frankreich können keine Bescheinigungen ausstellen, die von französischen Behörden anzuerkennende Ausnahmen bewirken könnten. Fragen zur Ausgangssperre beantwortet die französische Regierung hier oder können an örtliche französische Behörden, z.B. die Präfektur oder Gemeinde Ihres Aufenthaltsorts adressiert werden.

Für Personen ab 11 Jahre besteht seit dem 20.07.2020 eine bußgeldbewehrte Verpflichtung zum Tragen einer Gesichtsmaske in allen öffentlich zugänglichen, geschlossenen Räumen (u.a. Geschäfte, Banken, Bahnhöfe, Flughäfen). Die wieder steigenden Fallzahlen haben mehr und mehr örtliche Behörden veranlasst, die Verpflichtung zum Tragen einer Gesichtsmaske auch auf Straßen, Plätze und andere öffentliche Orte mit dichterem Publikumsverkehr auszudehnen. Dies gilt insbesondere für viele Bereiche der Innenstadt von Paris und anderer großer Städte. Achten Sie auf lokale Warnungen und Hinweise in den französischen Medien und halten Sie sich an Weisungen der französischen Behörden. Bitte informieren Sie sich auf der Internetseite der Regierung. Dort finden Sie auch Hinweise zur französischen Corona-App „TousAntiCovid“ (derzeit nicht kompatibel mit der deutschen Corona-App). Weitere Informationen des französischen Außenministeriums in deutscher Sprache finden Sie hier.  

Der öffentliche Personennahverkehr funktioniert, Reisemöglichkeiten im Fernverkehr sind eingeschränkt. Bitte informieren Sie sich bei Ihrem Reiseanbieter über die bestehenden Verbindungen. In Fernzügen müssen Sitzplätze zur Einhaltung der Abstandsgebote reserviert werden, für Reisende über 11 Jahren besteht im Öffentlichen Personennah- und Fernverkehr (einschließlich Taxis) eine bußgeldbewehrte Maskenpflicht. Beachten Sie in den Bahnhöfen und Zügen die Anweisungen zur Einhaltung von Abständen und anderen Hygienevorschriften.

Im Falle einer Erkrankung in Frankreich: Die französische Regierung rät Personen mit COVID-19 Symptomen (Husten, Fieber): Bleiben Sie zu Hause und vermeiden Sie Kontakte zu anderen Personen. Rufen Sie einen Arzt an, bevor Sie sich in eine Praxis begeben. Dieser kann Sie telefonisch beraten. Wenn Sie unter schwerwiegenderen Symptomen wie Atembeschwerden leiden, rufen Sie den Rettungsdienst (SAMU) unter Telefon 15 an.

Grenzüberschreitender Verkehr, Ein- und Ausreisen

Mit Ablauf des 15.06.2020 entfällt generell bei Reisen aus anderen Staaten der EU nach Deutschland das pandemiebedingte Erfordernis eines triftigen Einreisegrundes. Dies gilt auch für Einreisen aus den Schengen-assoziierten Staaten Norwegen, Liechtenstein und Island sowie dem Vereinigten Königreich.

Die Einreise nach Frankreich aus den vorgenannten Staaten ist weiterhin möglich, für die Weiterreise innerhalb Frankreichs gelten die oben genannten Ausgangs- und Reisebeschränkungen.

Bitte beachten Sie auch die allgemeinen sowie länderspezifischen Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts für Frankreich und allgemeine Hinweise zur Pandemielage in Deutschland der Bundesregierung.

Die von den hierfür zuständigen deutschen Bundesländern bestimmten Voraussetzungen für eine Quarantänepflicht in Deutschland auch für Einreisen aus EU-Mitgliedstaaten, dem Schengenraum und Großbritannien sind gemäß der vom Robert-Koch-Institut am 15.10.2020 bekanntgegebenen Einstufung für das gesamte europäische französische Staatsgebiet sowie in Übersee Guadeloupe 971, Martinique 972, St. Martin 978 und La Réunion 974 als Risikogebiete derzeit gegeben.

Nach den am 8. November 2020 in Kraft getretenen Anordnungen des Bundesministeriums für Gesundheit müssen sich Reisende vor ihrer Einreise nach Deutschland hier elektronisch registrieren, wenn sie sich in den letzten zehn Tagen in einem Risikogebiet aufgehalten haben. Die digitale Einreiseanmeldung ersetzt die bislang von den Verkehrsunternehmen ausgegebene Aussteigerkarte. Die digitale Einreiseanmeldung ist, unabhängig von dem genutzten Verkehrsmittel (privater PKW, Flugzeug, Zug ect.), von allen Reisenden auszufüllen. Bitte halten Sie die dann elektronische generierte Anmeldebestätigung für den Fall einer Kontrolle (z.B. durch die Fluggesellschaft) bereit. Mit der Einreiseanmeldung erhalten die für den Zielort der Reisenden zuständigen Gesundheitsämter die notwendigen Informationen, um gegebenenfalls Infektionsketten nachverfolgen zu können. Den Gesundheitsämtern obliegt auch die Kontrolle, ob die nach landesrechtlichen Regelungen bestehende Quarantänepflicht eingehalten wird. Sollte es in Ausnahmefällen nicht möglich sein, eine digitale Einreiseanmeldung vorzunehmen, müssen Sie stattdessen diese Ersatzmitteilung in Papierform ausfüllen. Bei Verstößen können Bußgelder verhängt werden. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des Bundesgesundheitsministeriums.

Die Quarantänepflicht wird durch Rechtsverordnungen der Bundesländer geregelt, es gilt das Recht des Bundeslandes, in das Sie einreisen bzw. in dem Sie sich aufhalten. Grundsätzlich müssen sich aus Risikogebieten Einreisende unverzüglich nach Einreise an ihrem Zielort entweder daheim oder in einer anderen geeigneten Unterkunft in eine zehntägige Quarantäne begeben. Ein CoViD-PCR-Test zur Unterbrechung der Quarantäne kann frühestens nach fünf Tagen vorgenommen werden. Für bestimmte Personen- oder Berufsgruppen sind nach dem Recht des jeweiligen Bundeslandes (insbesondere Durchreisende und Grenzpendler) Ausnahmen möglich. Einige dieser Ausnahmetatbestände erfordern das Vorliegen eines aktuellen negativen CoViD-PCR-Tests (in deutscher, englischer oder französischer Sprache) bei Einreise. Fragen zur Quarantänepflicht können Sie an das Gesundheitsamt an Ihrem Reiseziel richten. Eine Liste mit Links zu den entsprechenden Landesgesundheitsbehörden und zu den Landes-Quarantäneverordnungen finden Sie unter diesem Artikel.

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