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Im Namen der deutsch-französischen Freundschaft

(Von l. nach r.) Thierry Troadec, Thierry Hubscher, der Gesandte der Botschaft Pascal Hector, Laure Lauffer, Friedo Revenstorff und Damien Maelstaff © CIDAL/F. Brunet

(Von l. nach r.) Thierry Troadec, Thierry Hubscher, der Gesandte der Botschaft Pascal Hector, Laure Lauffer, Friedo Revenstorff und Damien Maelstaff, © CIDAL/F. Brunet

04.11.2016 - Pressemitteilung

Sie wirken fernab von Blitzlichtgewitter und roten Teppichen. Dennoch ist es ihrem Engagement zu verdanken, dass das Netz der deutsch-französischen Beziehungen immer dichter wird. Fünf „Helden des Alltags“ wurden in der 8. Auflage der Verleihung der deutsch-französischen Freundschaftsurkunde geehrt.

Sie wirken ohne Pauken und Trompeten – fernab von Blitzlichtgewitter und roten Teppichen. Dennoch ist es ihrem Engagement zu verdanken, dass das Netz der deutsch-französischen Beziehungen immer dichter wird. Fünf „Helden des Alltags“ wurden letzten Donnerstag im Deutschlandzentrum (CIDAL) der Botschaft Paris in der 8. Auflage der Verleihung der deutsch-französischen Freundschaftsurkunde geehrt.

Pascal Hector, Ständiger Vertreter der Botschaft Paris, hat Laure Lauffer, Deutschlehrerin aus der Nähe von Troyes, Damien Maelstaff, Leiter der Abteilung für Verteidigung und Zivilschutz der Prefektur des Départements Somme, Friedo Revenstorff, ehrenamtliches Mitglied des Leitungskommitees des deutschen Hilfsvereins in Frankreich, Hervé Troadec, Polizeikommandant in Paris und Thierry Hubscher, Direktor der Gedenkstätte Verdun mit dem Preis ausgezeichnet.

Die „Helden des Alltags“ sind das Herzblut einer Freundschaft, die dem Rest der Welt als Vorbild dient

„Ihre Arbeit scheint wenig sichtbar, aber sie ist das Herzblut für die deutsch-französische Freundschaft“, betonte Herr Hector in seiner Ansprache. Außerdem dürfe man Eines nicht vergessen: „Wie jedes andere Vermächtnis muss auch jenes der Vorreiter der deutsch-französischen Versöhnung von neuen Generationen weitergetragen und mit Leben gefüllt werden, um nicht zu verkümmern.“

Herr Hector erinnerte außerdem daran, dass das aufeinander zu Gehen der Gründerväter Europas wie Charles de Gaulle, Konrad Adenauer und Robert Schuman, eine radikale Veränderung der politischen Wahrnehmung nach dem Ende des zweiten Weltkriegs möglich gemacht hätten. Das Recht des Stärkeren sei durch die Stärke des Rechts ersetzt worden. Eine bedeutende Entwicklung. Und man sollte nicht vergessen, dass diese ihren Ursprung in der deutsch-französischen Idee hat, so der Ständige Vertreter.

Daher kann die deutsch-französische Versöhnung heute auch als Vorbild für andere Länder dienen, die sich im Konflikt miteinander befinden. Thierry Hubscher, der die Renovierung der Gedenkstätte in Verdun leitete und damit einen wahrhaft deutsch-französischen Erinnerungsort schuf, lieferte das jüngste Beispiel dafür: in seiner Dankesrede verriet er, dass das neue Konzept der Gedenkstätte bis nach Indien und Pakistan vorgedrungen sei.

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